Satzung

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr
1. Der Verein führt den Namen GIB CHANCE e.V. .
- im Folgenden „Verein“ genannt -
2. Er ist neutral, politisch und konfessionell unabhängig.
3. Der Verein hat seinen Sitz in Haiterbach und ist im Vereinsregister in Stuttgart eingetragen.
4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins
Zweck des Vereins ist:
• die Förderung der Hilfe für Behinderte, insbesondere für Hörgeschädigte;
• die Förderung mildtätiger Zwecke durch die Betreuung und die selbstlose Unterstützung von Personen, die infolge ihres kör¬perlichen, geistigen und / oder seelischen Zustandes auf die Hilfe anderer angewiesen sind, insbesondere die Unterstützung von hörgeschädigten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen;
• die Förderung des Wohlfahrtswesens, insbesondere für die Zielgruppe der Hörgeschädigten;
• die Förderung der Jugendhilfe, insbesondere für Hörgeschädigte;
• die Förderung des Schutzes von Ehe und Familie, insbesondere in Familien mit mindestens einem hörgeschädigten Familienmitglied;
• die Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung, insbesondere unter Einbezug der Ge-bärdensprache;
• die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger und mildtätiger Zwecke, insbesondere die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten Hörge-schädigter.
Hierbei soll dem Erlernen und Anwenden von Gebärdensprache eine besondere Bedeutung zu-kommen.

Der Vereinszweck wird verwirklicht insbesondere durch:
• Die Information Hörgeschädigter und deren Eltern;
• Das Angebot einer praktischen und ergänzenden Zusammenarbeit mit den Einrichtungen, die von Hörgeschädigten besucht werden (insbesondere Kindergärten und Schulen);
• Die begleitende Unterstützung von Familien mit einem oder mehreren hörgeschädigten Famili-enmitgliedern;
• Ambulante Hilfeleistungen in Familien mit einem oder mehreren hörgeschädigten Familienan-gehörigen durch gebärdensprachkompetente Erwachsene;
• Das Angebot der Zusammenführung von Familien, die ein oder mehrere hörgeschädigte Famili-enmitglieder haben, miteinander sowie mit hörgeschädigten Erwachsenen, insbesondere für den Erfahrungsaustausch und gegenseitige Hilfestellung;
• Das Angebot von Begegnungsmöglichkeiten für hörgeschädigte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene;
• Die Unterstützung Interessierter beim Erlernen und Anwenden der deutschen Gebärdenspra¬che;
• Die Entwicklung und Sammlung von Informations- und Lernmaterialien;
• Öffentlichkeitsarbeit.

§ 3 Gemeinnützigkeit
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar mildtätige und gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuer¬begünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Die Mitglieder des Vorstands des Vereins können ihre Tätigkeit gegen eine angemessene Vergütung ausüben.
Bei Bedarf können weitere Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26 a EStG ausgeübt werden.
Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit nach Vertragsinhalte und –bedingungen trifft im Falle des Vorstands die Mitgliederversammlung (Geschäftsordnung), im Falle der weiteren Vereinsämter der Vorstand (Vorstandsbeschluss).
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unver-hältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft
Ordentliches Mitglied kann jede natürliche Person werden, die selbst hörgeschädigt ist und/oder die Familienmitglied einer hörgeschädigten Person ist. Als Familienmitglied gelten hier Eltern, Kinder, Großeltern, Ehepartner, Erziehungsberechtigte und Geschwister.
Fördermitglied kann jede natürliche Person werden, die Ziele und Zweck des Vereins in geeigneter Weise fördert und unterstützt.
Zum Ehrenmitglied können natürliche Personen ernannt werden, die sich in besonderer Weise um die Ziele des Vereins und/oder um den Verein verdient gemacht haben. Hierfür ist ein Beschluss der Mitgliederversammlung notwendig. Ehrenmitglieder sind von der Beitragszahlung befreit, sie haben jedoch die gleichen Rechte und Pflichten wie ordentliche Mitglieder und können insbeson¬dere an sämtlichen Versammlungen und Sitzungen teilnehmen.

§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder
Die Mitglieder sind berechtigt, an allen angebotenen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Sie haben darüber hinaus das Recht, gegenüber dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge zu stellen.
Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein und den Vereinszweck in ordnungsgemäßer Weise zu unterstützen.

§ 6 Beginn/Ende der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft muss gegenüber dem Vereinsvorstand schriftlich beantragt werden. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit ab-schließend. Der Vorstand ist nicht verpflichtet, Ablehnungsgründe dem/der Antragsteller/in mitzu-teilen.
Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, Ausschluss oder Tod des Mitglieds.
Die freiwillige Beendigung der Mitgliedschaft muss durch schriftliche Kündigung zum Ende des Geschäftsjahres unter Einhaltung einer dreimonatigen Frist gegenüber dem Vorstand erklärt werden.
Der Ausschluss eines Mitglieds mit sofortiger Wirkung und aus wichtigem Grund kann dann aus-gesprochen werden, wenn das Mitglied in grober Weise oder wiederholt gegen die Satzung, Ord-nungen, den Satzungszweck oder die Vereinsinteressen verstoßen hat oder trotz Mahnung mit dem Beitrag länger als ein Jahr im Rückstand bleibt. Über den Ausschluss eines Mitglieds ent¬scheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Dem Mitglied ist unter Fristsetzung von vier Wochen Gelegenheit zu geben, sich vor dem Vereinsausschluss zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern. Der Ausschluss ist mit Benennung der Ausschlussgründe dem ausgeschlossenen Mitglied vom Vorstand schriftlich mitzuteilen.
Das ausgeschlossene Mitglied kann innerhalb einer Frist von vier Wochen nach dem Ausschluss gegenüber dem Vorstand schriftlich beantragen, dass die nächstfolgende Mitgliederversammlung über den Ausschluss abschließend entscheidet. In diesem Fall ruhen die Rechte und Pflichten dieses Mitglieds bis zur abschließenden Entscheidung der Mitgliederversammlung.
Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedsverhältnis. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Spenden oder sonstigen Unterstützungsleis-tungen ist grundsätzlich ausgeschlossen. Der Anspruch des Vereins auf rückständige Beitrags-forderungen bleibt hiervon unberührt.

§ 7 Mitgliedsbeiträge
Für die Höhe der Mitgliedsbeiträge, Förderbeiträge, Aufnahmegebühren und Umlagen ist die je¬weils gültige Beitragsordnung maßgebend, die von der Mitgliederversammlung beschlossen wird.

§ 8 Organe des Vereins
Organe des Vereins sind
1. die Mitgliederversammlung,
2. der Vorstand.

§ 9 Mitgliederversammlung
(1) Aufgaben
Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Sie hat insbesondere folgende Auf-gaben:
• Die Jahresberichte entgegenzunehmen,
• Rechnungslegung für das abgelaufene Geschäftsjahr,
• Entlastung des Vorstands,
• (im Wahljahr) den Vorstand zu wählen,
• über die Satzung, Änderung der Satzung sowie die Auflösung des Vereins zu bestimmen,
• (im Wahljahr) die Kassenprüfer zu wählen, die weder dem Vorstand angehören noch Ange¬stellte des Vereins sein dürfen,
• Erarbeitung von Empfehlungen und Vorgaben an den Vorstand,
• Beschlussfassung über die Beitragsordnung,
• abschließende Entscheidung über einen Mitgliedsausschluss, sofern das betroffene Mitglied fristgerecht den entsprechenden Antrag gestellt hat.
(2) Ordentliche Mitgliederversammlung
Eine ordentliche Mitgliederversammlung wird vom Vorstand des Vereins einmal im Geschäftsjahr, nach Möglichkeit im ersten Halbjahr des Geschäftsjahrs, als Jahreshauptversammlung einberufen. Die Einladung erfolgt mindestens vier Wochen vorher schriftlich durch den Vorstand mit Bekanntgabe der vorläufig festgesetzten Tagesordnung an die dem Verein zuletzt bekannte Mit-gliedsadresse.



Die Tagesordnung der ordentlichen Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Punkte zu umfassen:
• Bericht des Vorstands,
• Bericht der Kassenprüfer,
• Entlastung des Vorstands,
• (im Wahljahr) Wahl des Vorstands,
• (im Wahljahr) Wahl von zwei Kassenprüfern,
• Genehmigung des vom Vorstand vorzulegenden Haushaltsvorschlags für das laufende Ge-schäftjahr,
• Verabschiedung der Beitragsordnung,
• Beschlussfassung über vorliegende Anträge.

(3) Außerordentliche Mitgliederversammlung
Der Vorstand hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn dies mindes-tens ein Drittel der stimmberechtigten Vereinsmitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann auch durch den Vorstand einberufen werden, wenn dies im Interesse des Vereins erforderlich erscheint. Die Einladung zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung erfolgt mindestens zwei Wo¬chen vorher schriftlich, fernschriftlich oder elektronisch (per E-Mail) durch den Vorstand mit Be-kanntgabe der vorläufig festgesetzten Tagesordnung an die dem Verein zuletzt bekannte Mit-gliedsadresse.
(4) Anträge zur Tagesordnung
Anträge der Mitglieder zur Tagesordnung sind spätestens zehn Tage vor der Mitgliederversamm¬lung beim Vorstand schriftlich oder fernschriftlich einzureichen. Nachträglich eingereichte Tages-ordnungspunkte müssen den Mitgliedern rechtzeitig vor Beginn der Mitgliederversammlung mitge-teilt werden.
Spätere Anträge – auch während der Mitgliederversammlung gestellte Anträge – müssen auf die Tagesordnung gesetzt werden, wenn in der Mitgliederversammlung die Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder der Behandlung der Anträge zustimmt (Dringlichkeitsanträge).
(5) Stimmrecht/Beschlussfähigkeit
Stimmberechtigt sind ordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder. Jedes derartige Mitglied hat mit Vollendung des 18. Lebensjahres eine Stimme, die nur persönlich ausgeübt werden darf. Mitglie¬der, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sind nicht stimmberechtigt. Hauptamtliche Mitarbeiter des Vereins sind ebenfalls nicht stimmberechtigt.
Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder be-schlussfähig.
Die Mitgliederversammlung entscheidet mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Stimment-haltungen bleiben außer Betracht. Bei Stimmengleichheit gilt der gestellte Antrag als abgelehnt.
Abstimmungen in der Mitgliederversammlung erfolgen offen durch Handaufheben.
Für Satzungsänderungen und Beschlüsse zur Auflösung des Vereins ist eine Dreiviertel-Mehrheit der erschienenen Stimmberechtigten erforderlich.

(6) Erforderniss von Beschlüssen der Mitgliederversammlung
Kreditaufnahmen, Einstellung von hauptamtlichen Mitarbeitern, Grundstückskäufe, Geldanlagen außerhalb von Kreditinstituten sowie An- und Verkauf von Vereinsvermögen ab 10.000 Euro be-dürfen eines Beschlusses der Mitgliederversammlung. (Dies gilt nur im Innenverhältnis.)

(7) Leitung / Protokoll
Eine(r) der beiden Vorsitzenden leitet die Mitgliederversammlung. Auf Vorschlag des Vorstands kann die Mitgliederversammlung einen besonderen Versammlungsleiter bestimmen.
Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden in einem Protokoll innerhalb von vier Wochen nach der Mitgliederversammlung niedergelegt und von zwei Vorstandsmitgliedern unterzeichnet. Das Protokoll kann von jedem Mitglied auf der Geschäftsstelle eingesehen werden.

§ 10 Der Vorstand
(1) Zusammensetzung
Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
a) 1. Vorsitzende(r),
b) 2. Vorsitzende(r),
c) Kassierer(in).

Der Vorstand leitet verantwortlich die Vereinsarbeit. Er kann sich eine Geschäftsordnung geben und kann besondere Aufgaben unter den Vorstandsmitgliedern verteilen oder Ausschüsse für de¬ren Bearbeitung oder Vorbereitung einsetzen.
Der Vorstand ist grundsätzlich ehrenamtlich tätig. Die Mitgliederversammlung kann eine jährliche pauschale Tätigkeitsvergütung für Vorstandsmitglieder beschließen.
Der/die Kassierer(in) verwaltet verantwortlich die Vereinskasse sowie das Vereinsvermögen und führt Buch über Einnahmen und Ausgaben.
Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der/die 1. Vorsitzende, der/die 2. Vorsitzende und der/die Kassierer(in). Zwei Vorstandsmitglieder vertreten gemeinsam den Verein gerichtlich und außer-gerichtlich.
Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner/ihrer Wahlzeit aus, ist der Vorstand berechtigt, ein kommisarisches Vorstandsmitglied zu berufen. Auf diese Weise bestimmte Vorstandsmitglieder bleiben bis zur nächsten Mitgliederversammlung im Amt.

(2) Beschlussfassung
Zu den Vorstandssitzungen werden die Vorstandsmitglieder durch eine(n) der beiden Vorsitzenden eingeladen. Dies erfolgt schriftlich, fernschriftlich oder elektronisch (per E-Mail). In der Einladung müssen Zeit und Ort der Vorstandssitzung genannt werden. Wurde der Sitzungstermin bereits in einer vorangegangenen Vorstandssitzungen festgelegt und allen Vorstandsmitgliedern mitgeteilt, ist eine Einladung nicht erforderlich. Soll über Tagesordnungspunkte ein Beschluss gefasst werden, müssen diese in der Einladung bzw. der entsprechenden Mitteilung bezüglich des Sitzungstermin aufgeführt sein.
Die Vorstandschaft beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Mitglieder anwesend sind oder schriftlich / fernschriftlich zustimmen.
Beschlüsse des Vorstands werden in einem Sitzungsprotokoll niedergelegt und von zwei Vorstandsmitgliedern unterzeichnet.

(3) Wahl des Vorstands
Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren ge-wählt. Vorstandsmitglied kann nur werden, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat und Vereinsmit¬glied ist.
Stehen für ein Vorstandsamt mehr als zwei Vereinsmitglieder zur Wahl und erhält keines dieser Mitglieder die erforderliche einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen, so erfolgt eine Stichwahl unter den beiden zur Wahl stehenden Mitgliedern, auf die die meisten Stimmen entfielen.
Bei Stimmengleichheit zwischen zwei Vereinsmitgliedern, die zur Wahl für dasselbe Vorstandsamt stehen, entscheidet das Los.
Die unbegrenzte Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern ist zulässig. Nach Fristablauf bleiben die Vorstandsmitglieder bis zum Antritt ihrer Nachfolger im Amt.

Für die Wahl der beiden Vorsitzenden gilt zudem:
· Ist die zum/zur 1. Vorsitzenden gewählte Person hörend, darf zum/zur 2. Vorsitzenden nur eine Person gewählt werden, die taub ist.
· Ist die zum/zur 1. Vorsitzenden gewählte Person taub, darf zum/zur 2. Vorsitzenden nur eine Person gewählt werden, die hörend ist.
Für die Wahl der Vorsitzenden gibt es nur die beiden Einordnungen taub und hörend. Eine Person, die nicht taub ist, gilt als hörend. Jedes zur Wahl stehende Mitglied gibt an, ob er/sie als taub oder als hörend einzuordnen ist. Verlangt mindestens ein stimmberechtigtes Mitglied eine Prüfung dieser Einordnung, entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit über die Einordnung. Hierfür kann der Vorstand von dem entsprechenden zur Wahl stehenden Mitglied verlangen, sei¬nen/ihren Schwerbehindertenausweis vorzulegenden, sofern er/sie über einen verfügt. Legt das Mitglied einen gültigen, auf seinen/ihren Namen lautenden Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen Gl vor, muss der Vorstand das Mitglied als taub einordnen. Kommt keine Entschei¬dung des Vorstands zu Stande, gilt, was das zur Wahl stehende Mitglied selbst bezüglich sei¬ner/ihrer Einordnung angegeben hat.
Hauptamtliche Mitarbeiter des Vereins haben kein passives Wahlrecht bezüglich der Wahl zum/zur 1. Vorsitzenden sowie zum/zur 2. Vorsitzenden.


§ 11 Kassenprüfer
Über die Jahresmitgliederversammlung sind zwei Kassenprüfer für die Dauer von zwei Jahren zu wählen. Die Kassenprüfer haben die Aufgabe, Rechnungsbelege sowie deren ordnungsgemäße und steuerlich korrekte Mittelverwendung festzustellen. Die Prüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der vom Vorstand getätigten Aufgaben. Die Kassenprüfer haben die Mitglieder-versammlung über das Ergebnis der Kassenprüfung zu unterrichten.

§ 12 Auflösung des Vereins
Die Auflösung oder Aufhebung des Vereins kann nur dann in einer Mitgliederversammlung be-schlossen werden, wenn deren Beschlussfassung auf der Tagesordnung angekündigt wurde.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke ist das Vereinsvermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Das Vermögen des Vereins fällt zu je gleichen Teilen an:
1. Diakonisches Institut für soziale Berufe gGmbh, Bodelschwinghweg 30, 89160 Dornstadt. Das zufallende Vereinsvermögen ist zweckgebunden für die Ausbildung von Hörgeschädigten zu verwenden.
2. Landesverband der Gehörlosen Baden-Württemberg e.V., Hohenheimer Straße 5, 70184 Stutt-gart
Die Empfänger haben das Vermögen ausschließlich und unmittelbar zu steuerbegünstigten Zwe-cken zu verwenden.
Als Liquidatoren werden die beiden im Amt befindlichen Vorsitzenden bestimmt, soweit die Mitglie-derversammlung nichts anderes abschließend beschließt.

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Vorstehender neugefasster Satzungsinhalt wurde von der Mitgliederversammlung am 8. Januar 2017 beschlossen.
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